Dienstag, 3. Dezember 2013

Daughter & Swim Deep

Auf den November freute ich mich schon lange, denn es waren die Konzerte von Daughter und Swim Deep. Verschiedene Leute, andere Atmosphären und viele Emotionen. 
Da ich während Konzerten nicht mehr Filme und die Aufnahmen meiner Schwester nicht besonders gut waren, habe ich einfach ein paar Videos von Youtube genommen. Die Fotos stammen von Dolma und Camill.

Daughter

Das Konzert fand am 16. November im Fri-Son in Fribourg statt, also am gleichen Tag wie der Besuchstag. Janine und meine Schwester Dolma begleiteten mich. Ehrlich gesagt mussten wir uns ziemlich überwinden dorthin zugehen, denn wir waren alle müde und erschöpft und hatten sowieso zu wenig Schlaf. In Fribourg angekommen hatten wir aber mehr  Zeit als erwartet, also beschlossen wir noch etwas trinken zu gehen. Langsam verschwand die Müdigkeit und die Vorfreude kam zurück. 
 Wir hatten ziemlich Glück und waren in der ersten Reihe. 
Die Vorband war aus Norwegen, eher unbekannt aber trotzdem nicht schlecht. Ein guter Einstieg. 
Nach ca. 45 Minuten war endlich Daughter an der Reihe. Die Atmosphäre war unglaublich. Die Lichter, der Klang der Gitarre, der Hall und natürlich Elenas bezaubernde Stimme machten alles zu einer Gefühlsachterbahn. Was mir auch auffiehl,war die Gitarre, auf der Igor auch mal mit dem Geigenbogen spielte. Es gab all dem noch einen besonderen Touch. Elena und Igor waren wirklich super sympathisch. Kein bisschen abgehoben oder unfreundlich. Im Gegenteil, Elena ist eine der schüchternsten Personen, die ich je gesehen habe. Wirklich Liebenswert.
Als dann endlich ihr Song "Youth" an der Reihe war musste ich fast weinen. Sogar Janine kam hier und da fast ein Tränchen. Das muss schon was heissen. Ich könnte hier noch ewig darüber schreiben, aber ich möchte mich kurz fassen.

Daughter. Schlicht in schwarz, aber mit viel Emotion. 








Swim Deep

Das Swim Deep Konzert fand am 19.November im Exil in Zürich statt. Auch an diesem Tag war ich etwas gestresst, da ich bis um 17:00 Uhr Schule hatte. Es war zwar knapp, aber ich schaffte es doch noch auf den Zug, wo ich auch Camill traf. Ein guter Freund, den ich kurzfristig überreden konnte mitzukommen. Dort angekommen trafen wir auch meine Schwester und ihre Kolleginnen. Mir wurde ausserdem immer etwas zu Trinken spendiert, was der Vorteil daran ist, mit Jungs wegzugehen. 
Dann passierte der seltsame Teil des Abends. Als wir ins "Raucherrümli" gingen, sprangen sofort zwei Jungs auf, ruften meinen Namen und umarmten mich. Zuerst war ich verwirrt, aber dann dämmerte es mir langsam. Sie folgten mir beide auf Instagram, aber zuvor hatte ich sie nie gesehen. Später kamen auch noch andere dazu, die ich anscheinend kennen sollte. Camill war auch etwas verwirrt, aber fand es dann doch ganz amüsant. 

Die Vorband hiess "Undiscovered Soul" und ich muss im Nachhinein zugeben, dass ich sie fast besser als Swim Deep fand. Camill teilt diese Ansicht auch. 

Wir waren etwa in der Mitte des Raumes. Gott sei Dank, denn zuvorderst waren die 15-16 jährigen Fangirls, die jedes mal ausflippten, wenn der Sänger etwas sagte. Ich hatte vermutet, dass die Leute sich zu cool fühlten um richtig mitzutanzen und singen, aber zu meiner Überraschung machten sie ganz schön Stimmung. Die Band sagte auch, wir wären bisher die beste Show der ganzen Tour.
 Die waren so bekifft und betrunken, dass es irgendwie lustig war, vor allem weil einer der Bandmitglieder, die ganze Show über an die Decke starrte. 








Fazit
 Daughter war mir definitiv mehr sympathisch und irgendwie mag ich dieses emotionale Zeugs halt doch mehr. 
Nach diesen zwei Konzerten freu ich mich schon auf die nächsten.