21 Grams
Schuld und Trauer. Mit diesen Worten könnte man den Film beschreiben. Alles dreht sich um das Leben drei verschiedener Personen. Anfangs verwirrend, mit der Zeit einleuchtend. Nach und nach werden die Geschichten von Paul, Jack und Cristina wie Puzzleteile zusammengefügt. Ein intensiver Film mit viel Emotionen. Während dem Film wird einem ungewollt bewusst, wie viel die Tat eines einzelnen Menschen, Einfluss auf das Leben anderer nimmt. Die Perspektiven von Paul, Jack und Cristina werden von allen Seiten her beleuchtet. 21 Grams ist kein Film bei dem ich nebenbei noch was anderes machen könnte. Er erfordert meine ganze Aufmerksamkeit. Was mir am besten gefiel, war die Atmosphäre des ganzen Films. Die 125 Minuten durch herrschte Spannung. Bedrückend, traurig und zugleich zum Nachdenken anregend. Helle und fröhliche Farben? Nicht vorhanden. Stattdessen wirkt alles matt, dunkel und gedämpft. Das macht es für mich durchaus realistischer.
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| Jack |
Die zerzausten Haare, ernsten Gesichter und ständigen Emotionsausbrüche, machen die Hauptcharaktere nur menschlich und nachvollziehbar. Trotz allem werde ich den Film kein zweites Mal schauen, denn ich habe nun eine gewisse Vorstellung des Films und der Charaktere in meinem Kopf und diese soll auch so bleiben.
21 Grams - Letzte Szene

Was Sie über den Film sagen, kann ich nachvollziehen, Sie betonen die Emotionalität und Atmosphäre. Schuld und Trauer sind große Themen, Liebe gehört natürlich auch dazu. Das mit den Farben stimmt auch, es gibt viel Überbelichtung, grelle Szenen lösen dunkle ab. Gut gefällt mir Ihre Erkenntnis, dass es darum geht, was ein kurzer Moment (der Unachtsamkeit) alles auslösen kann. Man kann den Film immer wieder sehen und er nimmt einen immer wieder mit, jedenfalls geht es mir so. Das ist wie bei guten Büchern ein Zeichen von sorgfältiger Arbeit.
AntwortenLöschenPS Wie schaffen Sie es, dass es in Ihren Bildern so leise schneit? :)